Herzlich Willkommen beim HSV Berlin Nordost e.V.
Wir und unsere Hunde, unsere Hunde und wir

Satzung des HSV Berlin Nordost


§ 1 Name, Sitz, Eintragung und Geschäftsjahr
1. Der Verein führt den Namen Hundesportverein (HSV) Berlin Nordost e.V.
2. Sitz des Vereins ist 16356 Ahrensfelde
3. Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Frankfurt/Oder eingetragen.
4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
5. Der Verein ist Mitglied im Schutz- und Gebrauchshundesportverband e.V. (SGSV). In dieser Eigenschaft gehört  er dem Landesverband Berlin- Brandenburg an. Die Satzung und Ordnung des SGSV sowie die Beschlüsse seiner Organe sind geltendes Vereinsrecht im Sinne der Satzung.

§ 2 Gemeinnützigkeit
1. Oberstes Gebot ist die Förderung des Hundesports auf gemeinnütziger Grundlage sowie die Wahrnehmung aller hiermit in Zusammenhang stehenden Aufgaben.
2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
3. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Alle Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden.
4. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
5. Ausscheidende Mitglieder haben gegen den Verein keinen Anspruch am Vereinsvermögen.
6. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

§ 3 Zweck des Vereins
1. Zweck des Vereins ist es, Hundehaltern die Möglichkeit zu bieten, aktive Freizeitgestaltung und Breitensport mit dem Hund zu betreiben, sowie den gegenseitigen Austausch zwischen Hundehaltern und das friedliche Miteinander von Hunden unterschiedlicher Rassen und ihrer Mischungen zu fördern.
2. Die hundesportliche Betätigung ist auf das körperliche Wohlbefinden der Hundeführer und eine artgerechte körperliche Beschäftigung von Hunden ausgerichtet.
3. Der Verein fördert die Belange des Tierschutzes und beachtet stets dessen geltende Gesetze.
4. Ethik und Moral, sowie der Respekt gegenüber unseren Tieren verbieten es uns, einem Hund zum Zwecke der Ausbildung Schmerzen und/oder Leiden zuzufügen. Daher gibt es auf unserem Platz keine Stachelhalsbänder oder Vergleichbares! Um das sich ständig ändernde Angebot dieser beim HSV Berlin Nordost verbotenen Hilfsmittel möglichst umfänglich zu erfassen, wird die Platzordnung jeweils den Notwendigkeiten angepasst.
5. Durch seine Aktivitäten in der Öffentlichkeit will der Verein zu einem positiven Bild von Hundehalterinnen und – haltern und ihren Hunden in der Gesellschaft beitragen.
6. Die Hundehalter unterstützen und beraten sich gegenseitig in Fragen der Hundehaltung und –beschäftigung.
7. Das Heranführen von Jugendlichen an den fachgerechten Umgang mit Hunden wird gefördert.
8. Der Verein ist allen Bevölkerungsschichten und allen Hunderassen und Mischungen offen. Ein besonderes Anliegen ist ihm, Jugendlichen die Möglichkeit einer sinnvollen Gestaltung ihrer Freizeit zu bieten.
9. Der Verein fördert die artgerechte Ausbildung von Familien-, Gebrauchs-, Fährten- und Begleithunden sowie deren Hundeführern nach den Richtlinien des SGSV e.V. und seiner übergeordneten Verbände.
10. Der Vereinszweck wird erreicht durch:
a) Erwerb oder Anmietung eines geeigneten Übungsgeländes und dessen Unterhaltung;
b) das Abhalten eines regelmäßigen Übungsbetriebes;
c) Unterstützung bei dem Herausbilden von sachkundigen Ausbildern im Bereich Basisausbildung, Turnierhundsport, Agility, Obedience und Vielseitigkeitssport;
d) Durchführung von sportlichen Veranstaltungen, Wettkämpfen und Prüfungen nach den Regeln des SGSV e.V.

§ 4 Mitgliedschaften
1. Mitglied des Vereins können nur natürliche oder juristische Personen werden. Juristische Personen haben einen Vertreter zu benennen.
2. Der Verein besteht aus ordentlichen (aktiven und passiven) Mitgliedern (natürlichen Personen), Familienmitgliedern, jugendlichen Mitgliedern unter 18 Jahren und Ehrenmitgliedern.
3. Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung Personen, die sich um den Verein in besonderer Weise verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen.
4. Auf Antrag kann ein Mitglied das Ruhen seiner Mitgliedschaft schriftlich beim Vorstand beantragen. Dies kann insbesondere erfolgen bei längeren Abwesenheiten (z. B. beruflicher Art, Ableistung des Wehrdienstes etc.) oder aufgrund besonderer persönlicher oder familiärer Gründe. Während des Ruhens der Mitgliedschaft sind die Mitgliedschaftsrechte und -pflichten des Mitglieds ausgesetzt. Der Verbandsbeitrag ist trotz ruhender Mitgliedschaft zu entrichten.

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft
1. Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme erworben. Es ist ein schriftliches Aufnahmegesuch an den Vorstand zu richten.
2. Das Aufnahmegesuch für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist von dem/den gesetzlichen Vertreter(n) zu stellen.
3. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand durch Beschluss. Neu aufgenommenen Mitglieder sind mit der Entrichtung der Aufnahmegebühr und des Beitrages für den Zeitraum von 12 Monaten Mitglieder auf Probe. Nach Ablauf dieser Frist werden sie ordentliche Mitglieder, sofern beim Vorstand kein begründeter Einspruch eingelegt wurde. Der Vorstand befindet bei Einsprüchen über diese unter Abwägung der Vereinsinteressen.
4. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung der Aufnahme muss nicht begründet werden und ist unanfechtbar.

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder
1. Ordentliche Mitglieder, deren Mitgliedschaft nicht ruht, haben Rede-, Antrags- und Stimmrecht.
2. Mitgliederrechte sind nicht übertragbar.
3. Die Mitglieder sind berechtigt an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die, von dem Verein bereitgestellten Einrichtungen nach den hierfür gültigen Regelungen zu nutzen.
4. Den Vorschriften dieser Satzung, den Ordnungen und vereinsinternen Weisungen des Vorstands ist Folge zu leisten. Diese Verpflichtung wird durch die Unterschrift auf dem Aufnahmeformular anerkannt.
5. Die Mitglieder haben den Zweck des Vereins tatkräftig zu unterstützen.
6. Die Verpflichtung zur kameradschaftlichen Hilfeleistung beinhaltet auch den aktiven Einsatz in den Einrichtungen des Vereins sowie zur Erhaltung und Gestaltung des Übungsgeländes und der zugehörigen Einrichtungen. Nur körperlich behinderte Mitglieder sind von dieser Pflicht ausgenommen.
7. Im Wirkungsinteresse des Vereins verpflichten sich die Mitglieder bei Veranstaltungen, Vorführungen und Prüfungen mitzuwirken.
8. Im Interesse der Gemeinschaftspflege verpflichten sich die Mitglieder die gesellschaftsbezogene, allseitige Neutralität des Vereins zu wahren und jegliche persönliche Streitigkeiten vom Verein fernzuhalten.
9. Alle Mitglieder haben, soweit nichts anderes in den Satzungen oder Ordnungen festgelegt ist, gleiche Rechte und Pflichten.

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft
1. Die Mitgliedschaft endet durch
a. Austritt aus dem Verein (Kündigung),
b. Streichung von der Mitgliederliste,
c. Ausschluss aus dem Verein oder
d. Tod/Erlöschen der Rechtsfähigkeit der juristischen Person.
2. Der Austritt aus dem Verein (Kündigung) ist nur zum Ende des laufenden Geschäftsjahres möglich. Die schriftliche
Austrittserklärung muss bis zum 15.09. des laufenden Jahres beim Vorstand vorliegen. Bei später eingehenden Austrittserklärungen besteht die Zahlungsverpflichtung bis zum Ende des folgenden Geschäftsjahres.
3. Ein ordentliches Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung an die zuletzt dem Verein bekannte Adresse mit der Zahlung von Beiträgen im Verzug ist.
4. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung ein Monat verstrichen ist und in dieser Mahnung ausdrücklich die Streichung angedroht wurde. Der Beschluss des Vorstandes über die Streichung soll dem Mitglied mitgeteilt werden.
5. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Funktionen, satzungsmäßigen Rechte und Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben hiervon unberührt.
6. Das, sich in den Händen des ausgeschiedenen Mitgliedes befindliche Eigentum des Vereins wie Schriftgut, Verwaltungsunterlagen und Ausrüstung, welches noch nicht in den endgültigen Besitz des Mitgliedes übergegangen ist, muss dem Verein zurückgegeben werden.

§ 8 Zulässige Vereinsstrafen
1. Zeitlich begrenzter Ausschluss vom Trainings- und Wettkampfbetrieb
2. Ausschluss aus dem Verein

§ 9 Voraussetzung und Verfahren für Vereinsstrafen
1. Bei einem Verstoß gegen die Vereinsordnung, die Vereinsinteressen oder bei einer Verletzung der Mitgliederpflichten kann gegen einzelne Mitglieder eine Vereinsstrafe ausgesprochen werden. Ein Ausschluss aus dem Verein ist jedoch nur zulässig,
wenn ein Mitglied:
a) dem Verein durch eine erhebliche Verletzung seiner satzungsmäßigen Verpflichtungen gravierende Nachteile bereitet hat;
b) das Ansehen des Vereins oder einzelner Mitglieder in der Öffentlichkeit in bedeutsamer Weise schädigt;
c) ein grobes unsportliches Verhalten offenbart und sich hieraus Nachteile für andere Mitglieder ergeben;
d) die Vereinssatzung und/oder die Anordnungen der Vereinsorgane missachtet und dem Verein hierdurch ein Schaden entsteht.
Einem materiellen Schaden steht ein Ansehensverlust insoweit gleich.
2. Über die Vereinsstrafen entscheidet auf Antrag der Vorstand mit 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen in geheimer Sitzung.
3. Für die Dauer des laufenden Verfahrens wird gegen das betreffende Mitglied präventiv ein Platzverbot verhängt.
4. Vor einer Strafentscheidung ist dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zu geben, schriftlich zu den erhobenen Vorwürfen Stellung zu nehmen. Für die Abgabe der Stellungnahme ist dem betroffenen Mitglied eine Frist von mindestens zwei Wochen einzuräumen.
5. Die Strafentscheidung ist schriftlich abzufassen und dem betroffenen Mitglied durch Einschreibebrief mit Rückschein zuzustellen.
6. Gegen eine Strafentscheidung des Vorstandes ist der Einspruch zur Mitgliederversammlung zulässig. Das Rechtsmittel ist innerhalb einer Ausschlussfrist von einem Monat seit Bekanntgabe der Strafentscheidung schriftlich beim Vorstand einzulegen.
Der Einspruch hat keine aufschiebende Wirkung.
7. Bei einer Versäumung dieser Frist ist die Anrufung staatlicher Gerichte ausgeschlossen. Soweit sich ein Mitglied gegen einen Ausschluss aus dem Verein wendet, ruht dessen Mitgliedschaft bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung.
8. Bestätigt die Mitgliederversammlung die Entscheidung des Vorstandes, steht dem Mitglied der Weg zu den staatlichen Gerichten offen.
9. Bei einem bestandskräftigen Ausschluss aus dem Verein endet die ruhende Mitgliedschaft. Die Rechte und Pflichten des Mitglieds erlöschen. Leistungen des Mitglieds an den Verein werden nicht erstattet.
10. Für Auseinandersetzungen, die sich aus Satzung und Mitgliedschaft ergeben können, ist Gerichtsstand der Sitz des Vereins.

§ 10 Beitragsleistungen und -pflichten
1. Es sind ein Mitgliedsbeitrag und - soweit von der Mitgliederversammlung festgelegt - eine Aufnahmegebühr zu leisten.
2. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge und deren Zahlweise und Fälligkeit bestimmt der Vorstand durch Beschluss.
3. Die Beitragshöhe kann nach Mitgliedergruppen/Abteilungen unterschiedlich festgesetzt werden. Die Unterschiede müssen sachlich gerechtfertigt sein.
4. Der Vorstand kann in begründeten Einzelfällen Beitragsleistungen und -pflichten ganz oder teilweise erlassen oder stunden.
5. Für die rechtzeitige Entrichtung seines Beitrages trägt jedes Mitglied selbst die Verantwortung.
6. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei. Für die außerordentliche Mitgliedschaft kann die Beitragsordnung besondere Beitragsregelungen festlegen.
7. Der Vorstand ist ermächtigt, eine Beitragsordnung zu erlassen und darin Einzelheiten zum Beitragswesen des Vereins zu regeln.

§ 11 Die Vereinsorgane
1. Die Organe des Vereins sind:
a. Die Mitgliederversammlung,
b. Der Vorstand,
c. Die Kassenprüfer.
2. Alle Organmitglieder sind ehrenamtlich tätig. Für im Zusammenhang mit der Amtsausübung entstandene Aufwendungen und Auslagen ist der Aufwendungsersatz abzugelten.

§ 12 Vorstand
1. Der Vorstand des Vereins besteht aus dem
a) geschäftsführenden Vorstand mit:
dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassenwart.
b) erweiterten Vorstand mit:
dem Sportwart, dem Schriftführer.
2. Dem Vorstand können bis zu 5 Beisitzer in beratender Funktion ohne Stimmrecht angehören.
3. Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung im Rahmen der Jahreshauptversammlung gewählt. Die Amtszeit beträgt 4 (vier) Jahre. Eine Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Abwesende können gewählt werden, wenn sie ihre Bereitschaft zur Annahme des Amtes vorher schriftlich erklärt haben.
4. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann der Vorstand bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied kooptieren.
5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 50% bzw. mindestens 3 seiner Mitglieder anwesend sind.
6. Die Mitglieder des Vorstandes haben in der Vorstandssitzung je eine Stimme, bei Stimmgleichheit zählt die Stimme des ersten (1.) Vorsitzenden doppelt.
7. Sitzungen des Vorstandes, können bei Bedarf jederzeit durch den 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden einberufen werden. Einer Tagesordnung bedarf es vorher nicht.
8. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.

§ 13 Vorstand gem. § 26 BGB
1. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden, den 2. Vorsitzenden und den Kassenwart vertreten (geschäftsführender Vorstand gem.. § 12 Abs. 1.a)).
2. Je zwei seiner Mitglieder sind im Sinne des §26 BGB vertretungsberechtigt.
3. Der 1. Vorsitzende, 2.Vorsitzende und Kassenwart sind den anderen Vorstandsmitgliedern aus zwingendem Grund weisungsberechtigt; und diese sind im Rahmen ihrer Aufgaben rechenschaftspflichtig.
4. Die Vertretungsmacht des geschäftsführenden Vorstandes ist intern in der Weise beschränkt, das er bei Rechtsgeschäften von mehr als 250,-€ verpflichtet ist, die Zustimmung des Vorstandes gemäß § 12 einzuholen.

§ 14 Aufgaben und Zuständigkeiten des Vorstands
1. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind.
2. Der Vorstand hat insbesondere folgende Aufgaben:
a) Führung der laufenden Geschäfte,
b) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung,
c) Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
d) Verwaltung des Vereinsvermögens,
e) Buchführung, Erstellung des Jahresberichts- und der Jahresrechnung
f) Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern,
g) Streichung von Mitgliedern aus der Mitgliederliste,
h) Schlichten von Vereinsstreitigkeiten der Mitglieder untereinander. Ist hiervon ein Vorstandsmitglied betroffen oder befangen, so ist es nicht Mitglied des Schlichtungsausschusses.
i) Ausschluss von Mitgliedern.

§ 15 Beschlussfassung, Protokollierung

1. Alle Organe des Vereins fassen ihre Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit diese Satzung keine anderen Regelungen vorsieht. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht berücksichtigt. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.
2. Eine Stimmrechtsübertragung ist ausgeschlossen.
3. Alle Beschlüsse der Organe sind schriftlich zu protokollieren und vom jeweiligen Protokollführer und vom Leiter der
Versammlung zu unterzeichnen.

§ 16 Ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlung
1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.
2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet in der Regel zweimal jährlich statt, wovon die jeweils erste als Jahreshauptversammlung dient. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand per Aushang im Vereinsheim (Schwarzes Brett). Zwischen dem Tag der Einberufung und der Mitgliederversammlung muss mindestens eine Frist von vier Wochen liegen. Die Tagesordnung, die der Vorstand festlegt, ist der Einladung beizufügen.
3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist. Für die Einberufung gilt Absatz 2 entsprechend. Ein Minderheitenverlangen ist von mindestens 1/3 der Vereinsmitglieder schriftlich zu stellen.
4. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
5. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem anderen Mitglied des Vorstandes geleitet.
6. Alle Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen per Handzeichen. Wenn der Antrag auf geheime Abstimmung gestellt wird, entscheidet darüber die Mitgliederversammlung.
7. Anträge zur Mitgliederversammlung können vom Vorstand und von den Mitgliedern eingebracht werden. Sie müssen zwei Wochen vor der Versammlung dem Vorstand schriftlich mit Begründung vorliegen.
8. Für die Zulassung von Dringlichkeitsanträgen zur Beratung und Beschlussfassung ist die einfache Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich. Als Dringlichkeitsanträge sind nur solche Anträge zulässig, die ihrer Natur nach nicht fristgerecht eingereicht werden konnten. Satzungsänderungen oder Auflösungsanträge sind von dieser Regelung grundsätzlich ausgeschlossen.

§ 17 Zuständigkeit der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist für folgende Vereinsangelegenheiten zuständig:
1. Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands;
2. Entlastung des Vorstands;
3. Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr;
4. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands;
5. Wahl der Kassenprüfer;
6. Änderung der Satzung und Beschlussfassung über die Auflösung/Fusion des Vereins;
7. Ernennung von Ehrenmitgliedern/Ehrenvorständen.
8. Beschlussfassung bzgl. Beschwerden über Vereinsausschlüsse
9. Beschlussfassung über eingereichte Anträge
10. Verabschiedung von Vereinsordnungen, soweit diese nicht nach Satzung oder Beschluss der Mitgliederversammlung in den
Zuständigkeitsbereich des Vorstandes fallen.

§ 18 Jugendarbeit

1. Der HSV Berlin Nordost e.V. fördert die sportliche Betätigung der Kinder und Jugendlichen mit dem Hund.
2. Die Jugendgruppe pflegt den Gemeinschaftssinn, die Kameradschaft und das Pflichtbewusstsein durch Sport und Spiel. Sie arbeitet eigenständig unter Anleitung eines Jugendbeauftragten, der die Interessen der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren im Vorstand und in der Mitgliederversammlung vertritt.

§ 19 Satzungsänderungen
1. Über Satzungsänderungen entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
2. Anträge auf Satzungsänderungen sind schriftlich beim Vorstand einzureichen und bedürfen generell der Ankündigung in der Einladung.

§ 20 Vereinsordnungen
1. Der Vorstand ist ermächtigt u. a. folgende Vereinsordnungen bei Bedarf zu erlassen:
a) Platzordnung,
b) Ehrenordnung,
c) Beitragsordnung,
d) Finanzordnung.

§ 21 Kassenprüfung
1. Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand oder einem sonstigen Vereinsorgan angehören dürfen.
2. Die Amtszeit der Kassenprüfer entspricht der des Vorstandes mit jährlicher Bestätigung durch die Mitglieder-versammlung.
3. Die Kassenprüfer prüfen mindestens einmal jährlich die gesamte Vereinskasse mit allen Konten, Buchungsunterlagen und Belegen und erstatten dem Vorstand und der Mitgliederversammlung darüber einen Bericht.

§ 22 Auflösung des Vereins und Vermögensanfall
1. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von vier Fünfteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
2. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind im Falle der Auflösung der 1. und 2. Vorsitzende als die Liquidatoren des Vereins bestellt.
3. Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an die Gemeinde Ahrensfelde, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, insbesondere zur Förderung des Sports zu verwenden hat.

§ 23 Gültigkeit dieser Satzung, Schlussbestimmungen
1. Diese Satzung wurde durch die Gründungsversammlung am 02.04.2011 einstimmig beschlossen.
2. Die Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
3. Alle bisherigen Satzungen des Vereins treten zu diesem Zeitpunkt außer Kraft.
Ahrensfelde, den 02.04.2011